Kapitel 20 – Haltestellen

Ab hier muss man leider auf das Buch warten, das im September erscheint… Danke fürs Lesen!

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11 Antworten to “Kapitel 20 – Haltestellen”

  1. april Says:

    Ach, *seufz* alles wird gut … so scheint mir.

  2. Himmelhoch Says:

    Toll, dieser Mann, dass er sich als erstes nach einem Fußballergebnis erkundigt und nicht nach seinem Gesundheitszustand.

  3. Eva Says:

    Na, diese Frage ist ja schräg …

    Ja, es wird wieder Feinfug geben, scheint mir…

    Freu mich auf mehr!

  4. syntaxia Says:

    Finn, das hast du gut gemacht – ich habe fast einen Herzriss bekommen beim Lesen. So ein Schreck, der Anruf und dann das… !! 🙂

    Das mit dem Alphabet erinnert mich an das Buch und den Film „Schmetterling und Taucherglocke“.
    Es ist eben wirklich fast die einzige Methode auch auf der Stroke, wenn Patienten (noch) nicht sprechen können.

    Mich wundert die Unkenntnis der Ärzte bezüglich der Atemproblematik. Wenn ein Patient mit Muskeldystrophie eingeliefert wird, ist es doch eigentlich kein Geheimnis ..

    ..grüßt dich syntaxia

    Hier noch etwas zum Korrigieren:
    3. Absatz:
    …die anderen Patienten, (.) Das Gemurmel der Angehörigen ..

    …selbst beim Fußball gucken war er einmal eingedöst, obwohl das doch sei(n) Ein und Alles war.

    • Finn Says:

      Danke Dir, Syntaxia, ich mach mich gleich ans Korrigieren.
      Ja, das ist schon eine Weile her, da war das mit der Muskeldystrophie noch nicht so bekannt.
      „Schmetterling und Taucherglocke“, toller Film, ebenso wie „Gottes vergessene Kinder“…

  5. Bärbel Says:

    Ich bin beruhigt, dass es wohl gut ausgeht…

    Beim Lesen bin ich immer mittendrin und vergesse für ein paar Minuten den Alltag.

    Liebe Grüße und einen guten Wochenanfang
    Bärbel

  6. frau kuni Says:

    ui ich habe ein paar Kapitel verpasst. Muss jetzt rückwärts lesen

  7. Brigitte Says:

    Keine Sekunde kommt Langeweile auf! Ich lese gerne mit!

    Lieben Gruss, Brigitte

  8. addy Says:

    Wie immer – super geschrieben und sehr fesselnd.
    ::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
    Sehr berührend für mich persönlich war, dass mir eine ganz ähnliche Situation mit meinem Stiefvater Franz auf der Intensivstation passiert ist: was haben wir herumgerätselt, meine Mutter und ich, was er uns sagen wollte, als er endlich aus dem Koma aufwachte….. ganz verzweifelt waren wir schon… wir dachten, es würde um die Firma gehen… oder um irgendeine wichtige Entscheidung…….. mit Tränen in den Augen haben wir um die richtigen Worte gerungen… – die Intensivschwester hat es dann schließlich verstanden… sie sagte „der will ein Weißbier!“… und er zeigte zur Bestätigung mit seinem schwachen Zeigefinger auf sie und nickte mit weit geöffneten Augen, so dass die Schläuche um ihn herum alle zu wackeln begannen. Da standen meine Mutter und ich auch da (wie Du) und haben einfach nur hysterisch gelacht… denn so eine Aussage ist der sicherste Beweis dafür, dass alle Lebensgeister zurückgekehrt sind! Was man da erlöst ist in so einer Situation, das kann sich niemand vorstellen, der es nicht selbst erlebt hat…

    Der erste Satz, den er nach der Extubation dann gesagt hat, war, dass er meine Mutter unbedingt heiraten möchte. Und zwar jetzt hier und sofort auf der Intensivstation. Bevor noch etwas schief geht.

    Ich habe im Standesamt angerufen und einen Riesenwirbel veranstaltet. 24 Stunden später waren die beiden verheiratet. Es war allerdings eine sehr skurrile Hochzeit. Wir waren nur vier Personen im Raum und hatten alle Kittel, Mundschutz, Handschuhe und OP-Hauben an, denn Franz hatte sich einen besonders resistenten Keim eingefangen und stand unter Isolation. Der Standesbeamte hat danach fürchterliche Ängste gehabt, ob er sich jetzt auch den Keim eingefangen haben könnte… und er ließ sich nur schwer beruhigen. (Aber er hatte ja nichts angefasst im Raum, und desinfiziert hat er sich auch, das war schon okay). Manmanman, das sind vielleicht Erinnerungen, die Du hier in mir aufgeweckt hast, liebe Finn!

    Da war es bei Euch Gott sei Dank schon deutlich romantischer… die Hochzeit VOR der Intensivstation…

    Wie auch immer, die zweite Ehe meiner Mutter war dann noch für ein paar Jahre sehr glücklich, so lange bis Franz leider wieder sehr sehr krank wurde….

    Es steht IMMER ein Gedenklicht auf ihrem Balkon, sie achtet sehr darauf, dass es nie NIE ausgeht. Seit drei Jahren nun. Und Franz ist stets präsent, man hört seine Kommentare immer noch automatisch an den gewohnten (und „richtigen“) Stellen.

    Nicht die Länge eines Lebens ist es, worauf es ankommt, sondern die Intensität, mit der es gelebt wird. Krankheiten und Behinderungen haben den erstaunlichen Effekt, dass sie zwar einerseits die Lebensqualität einschränken, sie aber andererseits auch intensivieren (was ja positiv ist).

    Ich hoffe und bange mit Euch und wünsche Euch, dass Ihr noch eine ganz wunderbar lange und sehr intensive Zeit miteinander verbringt. Und dass Du bald Zeit und Muße findest, um weiterzuschreiben und uns hier teilhaben zu lassen an Euren wunderbaren Erlebnissen. 🙂

    Bin ein echter Fan von Deiner Story. Man muss auch tagsüber immer wieder dran denken… ein Schmetterling hier, eine Blume da… eine Chipstüte dort…. 😉 MACH WEITER SO!

    • Finn Says:

      Oh Addy, das ist aber auch eine sehr romantische Geschichte, und gut beschrieben!
      Und ja, diesen Effekt mit der Behinderung und der Intensität – genau das haben wir auch erfahren und leben es.
      Liebe Grüße, Finn


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