Kapitel 23 – Die Regenblume

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16 Antworten to “Kapitel 23 – Die Regenblume”

  1. rauhtierchen Says:

    Du musst eine unglaublich starke Frau sein.
    Ich selber habe so gar kein Krankenschwestergen, mir machen Krankheiten auch grosse Angst und das stresst mich dann oft sehr, z.B. wenn meine Kinder krank sind.
    Mich würde interssieren, ob du schon immer gerne gepflegt hast oder ob die Liebe zu Jono so gross ist, dass du das in Kauf nimmst.
    Jemand zu pflegen (was du ja vorher schon gemacht hast), den man liebt hat ja auch viele Schattenseiten, denke ich mal. Es heisst verzichten, ja, auch auf Sexualität, wenn ich das mal so offen schreiben darf. Diese Seite des Lebens des Verzichts im allgemeinen klammerst du aus. Warum? Oder fällt dir das einfach nicht schwer? Ich will nicht voyoristisch sein und du musst mir nicht antworten, es sind halt einfach so Gedanke, die sich mir aufträngen.
    Liebe Grüsse, Allerleirauh

    • Finn Says:

      Aber holla, wer redet denn von Verzicht? Du glaubst nicht, was für Möglichkeiten so ein elektrisch verstellbarer Lattenrost im Ehebett ermöglicht 🙂 Und auch ein Beatmungschlauch ist nicht weiter hinderlich.
      Vielen Dank aber für den Hinweis. Wenn das so rüberkommt, muss ich das noch irgendwie einbauen – ist zwar nicht so meine Stärke, aber vielleicht zart und luftig, wie April sagt.
      Pflegen kann übrigens auch sehr erotisch sein, wenn man sich vertraut.
      „Stark“ sein – das muss und ist vor allem Jono.
      Ich hatte einfach keine andere Wahl – und dann kann man viel mehr als man ahnt. Ich hatte vorher nie Pflegeerfahrung, bin da ganz naiv rangegangen – und dann war es einfach Teil unseres Lebens: „Wie Zähneputzen“, sagte Jono.

  2. Eva Says:

    Er konnte heimkommen, schön!

    Mal sehen, wie es weitergeht.

    Wie immer super zu lesen, danke!

  3. Himmelhoch Says:

    Ich grüße dich. Ich kann die Angst der Romanheldin (im ganz ehrlich gemeinten Sinn) verstehen. Meine 95jährige Mutter hat heute in der Notaufnahme aus Luftnot hyperventiliert, hat Sauerstoff bekommen, hat trotzdem an allen Gliedmaßen gezittert – da wurde sogar mir ängstlich zumute, die ich doch mal aus der Medizin kam. – Als KG hatte ich auch mit Jugendlichen zu tun, die fast immer beatmet werden mussten. Diesen Schock konnte ich monatelang nicht verarbeiten. – Aber bei dir geht es positiv weiter, das „weiß“ ich.
    Lieben Gruß von Clara

    • Finn Says:

      Liebe Clara,
      ich drücke ganz doll die Daumen, dass es Deiner Mutter besser geht!
      Guten KGs haben wir sehr viel zu verdanken.
      Liebe Grüße, Finn

  4. april Says:

    Eine Schwester wie ein Engel. Und die Ich-Erzählerin (du?) muss nun sehr stark sein. Aber man hat den Eindruck, dass sie es schaffen wird. Und der Leser fiebert mit und wünscht, dass die beiden es schaffen.
    Ach ja, die Sexualität, die angesprochen wird. Da ist die Frage, wie das in so eine poetische Geschichte passt oder eingebaut werden könnte. Vielleicht so eine zarte Andeutung, zart und luftig wie der Schmetterling?

    Eine winzige Kleinigkeit noch (eigentlich mag ich gar nix verbessern, weil die Geschichte so wunderschöne ist):
    Schließlich wäre ich … statt … war ??

  5. rauhtierchen Says:

    Na, da bin ich ja beruhigt.(o;
    Ich habe aber eher an Verzicht im Allgemeine gedacht. Vieles ist ja nicht möglich, nur z.B. spontane Unternehmungen. Haderst du nie? Ich finde, wenn du sagst Jono muss stark sein, dann machst du dich und das was du für ihn tust klein. Denn was du tust ist nicht selbstverständlich. Und da ich aus meinem Leben weiss, dass Liebe Schwangungen unterworfen ist, frage ich mich halt, ob das bei dir nicht so ist.
    Meine Nichte z.B. ist schwer behindert und obwohl ihre Eltern sie sehr lieben kommen sie immer wieder an Grenzen. Bei dir spüre ich diese schweren Dinge nicht. Weil es sie nicht gibt?
    Dein Stil ist poetisch-märchenhaft, da kommt meiner bodenständigen-realistichen Seite halt manchmal Zweifel oder so was wie nicht verstehen? Nimm mir das bitte nicht krumm, das ist halt Ausdruck meiner Persönlickeit.
    Liebe Grüsse, Allerleirauh

    • Finn Says:

      Aber nein, ich verstehe Deine Zweifel. Ich bin sogar froh darüber, weil mir das zeigt, was der Leser denkt und wovon ich noch erzählen muß.
      Natürlich gibt es die schweren Dinge! Blut, Angst, Zweifel, Streit, Bedauern, Erschöpfung. Aber sie liegen auf einer Waage. Und sie werden auf der anderen Seite ausgeglichen. Es wird auch noch die Rede davon sein in der Geschichte, ich hoffe, genau diese Fragen noch beantworten zu können. Wenn mir das nicht gelingen sollte, weise mich bitte nochmal darauf hin.
      Vielleicht ist manches auch leichter, weil wir in vielem Glück haben. Jono hat ein Leben lang gearbeitet und so haben wir das Häuschen mit dem Garten und müssen nicht unbedingt raus, um Natur zu erleben. Dann gibt es heutzutage das Internet, so kann Jono mit einem Fingerdruck in die Welt hinaus. Und ich, wenn ich Fernweh habe, schreibe eine Geschichte, die mir eine innere Reise ermöglicht.
      Na, wie gesagt, ich werde das noch einbauen 🙂

  6. Schneeflocke Says:

    Liebe Finn,

    hachja – endlich weiß ich zumindest ein Stückchen vom „Ende“. Und muss nicht akut um Jono bangen………

    Ich finde es auch wirklich großartig, wie du mit allem
    umgehst, und dass du dich überhaupt erst auf diese Beziehung eingelassen hast – das kann wirklich nur Liebe sein.

    Ich freue mich jedenfalls auf das, was du noch so alles zu erzählen hast……

    Herzlichst, Birgit

  7. Bärbel Says:

    Hallo Finn,

    du hast wieder toll geschrieben.

    Aus eigener Erfahrung weiß ich, welche Ängste da plötzlich sind und dass man in so einer Situation sehr stark sein muss.

    Danke, dass du so ehrlich schreibst – mir tut das sehr gut…

    Liebe Grüße
    Bärbel

  8. syntaxia Says:

    Liebe Finn,

    bei allen Anmerkungen, die gemacht werden, möchte ich doch noch einmal erinnern, dass es um einen Roman geht.
    Du schreibst: Ein fast ganz wahrer Fortsetzungsroman

    Es ist wohl nicht üblich in einem Roman wirklich alle Details, Gefühlsschwankungen und Sorgen etc. zu beschreiben. Dann wäre es ein Bericht oder ein Tagebuch oder was immer.
    Ich finde es gut, wenn Leser und Leserinnen sich auch noch ihre eigenen Gedanken machen. Sonst kommst du von Höckchen auf Stöckchen und erklärst zuviel. (So ging es mir mit der Erklärung, warum sie einen älteren Mann wollte..)
    Das würde ich persönlich schade finden. Du schriebst einmal, dass du auch gern zu ausführlich bist und hier schon etwas gekürzt hast. Dieser Linie darfst du für mein Empfinden treu bleiben.
    Ich finde es ist nicht zu knapp und nicht ausschweifend!

    ..grüßt dich syntaxia herzlich

  9. rauhtierchen Says:

    Ich habe es auch in einem Roman gerne, wenn die Figuren klarer gezeichnet sind, ich ihre Persönlichkeit und Beweggründe besser verstehe. Hier merke ich, das mir da was fehlt.
    Aber eben da ist jeder anders in seinen Lesevorlieben.

  10. Brigitte Says:

    Die Beschreibung, wie die Pflege bzw. die Möglichkeit mit dem Beatmungsgerät zu hause sein wird, die gefällt mir besonders. Denn hier wird bereits dem Leser eine Art Angst vor dieser Verantwortung genommen. Man kann das also durchaus zuhause auch machen. Find ich wirklich gut!

    Lieben Gruss, Brigitte

  11. Finn Says:

    Ich werde einen Mittelweg versuchen, was das Endprodukt angeht – genug Beschreibung und Erklärung, aber nicht zuviel… mal sehen, ob es gelingt. Da werde ich sicher alle Kapitel noch mal durchgehen. Erst mal fertig schreiben 🙂


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